Mittelabflüsse und Preisflaute: offene Immobilienfonds vor Herausforderungen

Laut einer aktuellen Marktstudie der Ratingagentur Scope sieht die Perspektive für offene Immobilienfonds (OIF) in diesem Jahr alles andere als rosig aus. Zum einen entnehmen die Anleger erstmals seit 17 Jahren mehr Geld aus den Fonds, als sie einzahlen – allein im ersten Quartal betrug dieser Nettomittelabfluss 900 Millionen Euro. Auf der anderen Seite drücken […]

Wir rufen Sie gerne zurück

Gerne stehen wir Ihnen persönlich Rede und Antwort.

Mit dem Absenden stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten sowie der Kontaktaufnahme per E-Mail, Post oder Telefon zu.

Laut einer aktuellen Marktstudie der Ratingagentur Scope sieht die Perspektive für offene Immobilienfonds (OIF) in diesem Jahr alles andere als rosig aus. Zum einen entnehmen die Anleger erstmals seit 17 Jahren mehr Geld aus den Fonds, als sie einzahlen – allein im ersten Quartal betrug dieser Nettomittelabfluss 900 Millionen Euro. Auf der anderen Seite drücken gesunkene Immobilienpreise auf die Renditen. Auf Jahressicht erwirtschafteten die 27 begutachteten OIF zuletzt zwischen –11,6 und 3,1 Prozent für ihre Anleger, was auf eine Durchschnittsrendite von kargen 0,5 Prozent hinausläuft.
Als Konsequenz daraus und aus „gestiegenen Risikoparametern“ stufte Scope das Rating für 11 der 27 Fonds herab, während nur einer ein Upgrade erfuhr. Liquiditätsprobleme drohen gemäß den Analysten zwar nicht, da die OIF im Schnitt 14,5 Prozent ihres Vermögens liquide halten. Hier und da könne es jedoch zu Rücknahmeaussetzungen kommen. Kleiner Trost für Anleger und OIF-Manager: Für 2025 erwartet Scope wieder attraktivere Renditen, die dann für höhere Mittelzuflüsse sorgen könnten.

Aktuelle News

Sicher mit dem Wohnmobil unterwegs
Spätestens seit den Pandemiejahren erleben Wohnmobile in Deutschland einen Boom. Rund 900.000 dieser Fahrzeuge waren 2024 bei deutschen Gesellschaften haftpflichtversichert, ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zuvor, zwischen 2019 und 2023, hatte die Zahl der Wohnmobile bereits um über 50 Prozent zugelegt. Auch wenn diese Fahrzeugklasse weniger Schäden verursacht als Pkw (36 vs. […]
Zahl der Superreichen in Deutschland kräftig gestiegen
Mit „Ultra High Net Worth Individuals“ werden in der Finanzsprache Menschen bezeichnet, die über mehr als 100 Millionen US-Dollar verfügen, zumindest nach der Definition des Beratungsunternehmens BCG. Immobilien sind dabei außen vor, es zählen lediglich Finanzwerte wie Aktien und Fondsanteile, Bar- und Kontoguthaben, Schuldverschreibungen und Pensionen. Das Vermögen muss die 100-Millionen-Grenze pro Kopf überschreiten, um […]